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Schwerpunkte
des
Interdisziplinären Lateinamerikazentrums (ILZ)
der Universität Bonn
Unsere thematischen Schwerpunkte sind
- die Erweiterung der Kenntnis der naturräumlichen
und kulturellen Vielfalt Lateinamerikas durch Erforschung
der historischen und aktuellen Gegebenheiten und der
diesen zugrunde liegenden Prozesse und Steuergrößen
- die Erforschung, Analyse und Bewertung der Möglichkeiten
zu nachhaltiger Nutzung und Wiederherstellung naturräumlicher
und soziokultureller Ressourcen in Lateinamerika
- die Erforschung und Begleitung der aktuellen und historischen
rechtlichen und ökonomischen Transformationsprozesse
- die Untersuchung sozialethisch – theologischer
Fragen in den Sprach- und Kulturräumen Lateinamerikas.
Aktuelle Projekte

Das Kompetenznetz Lateinamerika ist ein Zusammenschluss historischer, ethnologischer und soziologischer Institute der Universitäten Köln, Bielefeld und Bonn und zweier EinzelwissenschaftlerInnen aus Münster und Hannover. Finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung erforschen Geistes- und Sozialwissenschaftler in inter- und transdisziplinärer Projektzusammenarbeit die Konzepte „Ethnicity“, „Citizenship“ und „Belonging“. Dabei wird unter anderem die Anwendbarkeit dieser Begriffe in der wissenschaftlichen und politischen Praxis in transregionalen Kontexten in den folgenden thematischen Clustern untersucht:
Ethnizität, Citizenship und Belonging in der politischen Kommunikation
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Die Bedeutung von Räumlichkeit für die drei Leitbegriffe
Interdependenzen mit anderen Unterscheidungs- und Identitätskategorien
Die Forschungsarbeit des Netzwerks wird durch regelmäßig stattfindende Tagungen und Workshops international implementiert.
Ziel des interdisziplinären Netzwerkes ist die strukturelle Stärkung und Erweiterung des institutionellen Rahmens der auf Lateinamerika bezogenen Forschung im Bereich der Regionalstudien sowie die gemeinsame Entwicklung innovativer methodischer sowie theoretischer Ansätze.
Das regionale Experten-Netz stellt einen kompetenten Ansprechpartner für in- und ausländische WissenschaftlerInnen, Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit, Politiker und die interessierte Öffentlichkeit dar, die hier auf eine ausdifferenzierte Expertise zu historisch gewachsenen, aktuell brisanten Konfliktlinien in der Entwicklungszusammenarbeit, Politik, Wirtschaft und Kultur Lateinamerikas zugreifen können.
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