Workshop "Forschung trifft EZ" vom 02. Februar 2012 im ILZ
Am 02.02.2012 fand der Workshop „Forschung trifft EZ“ am Interdisziplinären Lateinamerikazentrum statt. Akteure aus den regionalen EZ-Organisationen und Mitglieder des Kompetenznetzes Lateinamerika stellten ihre Arbeits- und Forschungsbereiche vor und gingen dann der Frage nach inwiefern und in welcher Form die Konzepte Ethnicity, Citizenship, Belonging Instrumente für gesellschaftlichen Ein- und Ausschluss darstellen.
Intensive und engagierte Diskussionen über den Umgang mit identitätsbildenden Kategorien in der Entwicklungszusammenarbeit und der praktischen Nutz- und Übersetzbarkeit von theoretischer, fundierter Forschung zeigten die Notwendigkeit eines intensiveren Austauschs und der Entwicklung von Strategien für eine koordinierte Zusammenarbeit.
Abschließend wurde ein Ausblick gewagt inwieweit die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung im Rahmen der Regionalstudien dazu beitragen kann, aktuelle gesellschaftliche Konfliktpotentiale aus der Perspektive der Entwicklungszusammenarbeit besser zu lösen.
ILZ-Veröffentlichung
Albiez, Sarah; Castro, Nelly; Jüssen, Lara; Youkhana, Eva (eds.), Etnicidad, ciudadanía y pertenencia: prácticas, teoría y dimensiones espaciales. / Ethnicity, Citizenship and Belonging: Practices, Theory and Spacial Dimensions. Madrid, Frankfurt, 2011, Iberoamericana, Vervuert
ILZ-Veröffentlichung
Boehmer, H. J. (2011): Vulnerability of tropical montane rain forest ecosystems due to
climate change. In: Brauch, Hans Günter; Oswald Spring, Ú.; C. Mesjasz,
J. Grin, P. Kameri-Mbote, B. Chourou, P. Dunay, J. Birkmann (eds.):
Coping with Global Environmental Change, Disasters and Security –
Threats, Challenges, Vulnerabilities and Risks. Hexagon Series on Human
and Environmental Security and Peace, vol. 5., 789-802. Berlin –
Heidelberg – New York: Springer-Verlag.
Fotos von der ersten internationalen Tagung des Kompetenznetzes Lateinamerika Ethnicity, Citizenship und Belonging. Mehr Fotos hier.


ILZ-Veröffentlichung
"Memorias. Constitucionalización del Orden Jurídico. Alemania - Colombia", Matthias Herdegen,
Eduardo Cifuentes,
Henrik López,
Hernando Torres,
Mariela Morales Antoniazzi (Coordinadores), Bogotá: Universidad de los Andes, Facultad de Derecho, Ediciones Uniandes, 2010.
Lateinamerika - Symposium / Latin America Symposium
Biodiversity Research and Conservation
Bonn, Dezember 2010
Bis
1989 wurden bei dem "Südamerika - Symposium" aktuelle ökologische,
biologische und biogeografische Fragestellungen aus
Forschungsschwerpunkten im Zentrum der Neotropis diskutiert.
Diese
Veranstaltungsreihe, die abwechselnd vom Max-Planck-Institut für
Limnologie (AG Tropenökologie) und dem Institut für Biogeografie der
Universität Saarbrücken durchgeführt wurde, gilt bis heute als
richtungsweisend für den interdisziplinären Wissenstransfer. Zudem
wurden internationale Kooperationen initiiert, und viele Diplomanden
und Doktoranden konnten bei den stets gut besuchten Veranstaltungen
gezielte Kontakte knüpfen.
Die
positive Resonanz bei vielen Kollegen und Kolleginnen hat uns 2008
veranlasst, an diese Tradition anzuknüpfen und zu einem zweitägigen
„Lateinamerika - Symposium“ nach Bonn einzuladen. Dieser Einladung
kamen über 70 Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen ökologischen
Teildisziplinen nach. Der große Erfolg dieser Veranstaltung ermutigte
uns, sie nunmehr jährlich durchzuführen.
Ziel
der Veranstaltung ist es, Trends und Projekte der grundlagenbezogenen
und angewandten ökologischen Forschung in Lateinamerika darzustellen
und eine Plattform für zukünftige Kooperationen zu schaffen. Der
regionale Fokus schließt ganz Lateinamerika ein, auch die zugehörigen
pazifischen Inseln.
Mehr Informationen unter www.ilz.uni-bonn.de/la-symposium/
Ethnizität, Citizenship und Belonging in Lateinamerika
Internationale Tagung vom 04.-08.10.2010 in Bonn
Veranstalter: Kompetenznetz Lateinamerika „Ethnicity, Citizenship und Belonging“
Veranstaltungsort: Interdisziplinäres Lateinamerikazentrum (ILZ) im Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Die Tagung widmet sich der Untersuchung von Inklusions- und Exklusions-Phänomenen in Lateinamerika. Insbesondere setzt sie sich zum Ziel, die Konzepte „Ethnicity“, „Citizenship“ und „Belonging“ aus einer inter- und transdisziplinären Perspektive zu diskutieren. Neben theoretischen Vorträgen und Debatten sollen Fallstudien vorgestellt und in Workshops ein gemeinsames Begriffsinstrumentarium entwickelt werden. Im Fokus steht dabei auch die Anwendbarkeit der Konzepte in der wissenschaftlichen und politischen Praxis in transregionalen Kontexten. Die Tagung richtet sich an Historiker, Ethnologen, Soziologen, Geographen, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaftler, die sich in-, aber auch außerhalb der Region Lateinamerika mit den genannten Schlüsselbegriffen beschäftigen. Sie ist offen sowohl für etablierte als auch für Nachwuchswissenschaftler und lädt insbesondere lateinamerikanische Wissenschaftler zur Teilnahme ein.
Weitere Informationen unter
www.kompetenznetz-lateinamerika.de
Das ILZ auf der Auslandsmesse des Dies Academicus

Foto: Enoch Opoku
Gold oder Leben - Peru am Scheideweg. Der peruanische Bergbau und seine
Folgen FIAN Lokalgruppe Köln, das interdisziplinäre Lateinamerikazentrum (ILZ)
und die Kampagne Bergwerk Peru luden am
6. Mai 2010 zum Vortrag von Anna Leyva und Paula Meza im Konferenzraum des ILZ ein.
Hintergrund:
Bergbau - vor allem der Abbau von Gold, Zink, Kupfer und Zinn - spielt traditionell eine wichtige Rolle für die Wirtschaft Perus. Während usländische Unternehmen hohe Gewinne machen, sind die sozialen und ökologischen Folgen des Bergbaus für die lokale Bevölkerung in den Abbaugebieten enorm. Durch die schlechten Arbeitsbedingungen sowie hohe Schadstoffbelastung in der Luft trägt die lokale Bevölkerung schwere gesundheitliche Schäden davon. Giftige Chemikalien, die beim Abbau eingesetzt werden, und Abwässer verunreinigen Flüsse, Trink- und Grundwasser. Soziale Aktivisten, die sich gegen Ausbeutung und Umweltzerstörung einsetzen, werden bedroht und verfolgt. Zwei Gäste aus Peru möchten daher am 6. Mai genauer über die Folgen des Bergbaus in Peru und ihre Aktivitäten berichten: Ana Leyva ist Rechtsanwältin und Geschäftsführerin des Netzwerks Muqui, ein Zusammenschluss verschiedener peruanischer Organisationen auf nationaler und auf Gemeindeebene. Das Netzwerk Muqui arbeitet für eine nachhaltige Entwicklung, für Umweltschutz und die Ausübung und den Schutz der Rechte der von Bergbau betroffenen Bevölkerung. Paula Meza ist Bergbauingenieurin. Sie leitet die Organisation der Erzdiözese Huancayo für die Einhaltung der Menschenwürde und der Umwelt.
Workshop: Landrechte und Ressourcenzugang in Lateinamerika
Vom
3.-5. Juni 2008 wurde ein aus DFG-Mitteln finanzierter Workshop an der
Universidad Autónoma de México (UNAM) zum Thema 'Landrechte und
Ressoucenzugang in Lateinamerika' durchgeführt. Teilnehmer waren u.a.
neun Wissenschaftler aus insgesamt fünf Fakultäten der Universität Bonn.
Crossing bridges by interdisciplinary research: Bolivian University and Education Ministry representatives visited ZEF
A
Bolivian delegation representing the country’s Ministry of Education as
well as seven top Universities paid a visit to ZEF and the
Interdisciplinary Latin America Center (ILZ) - an institution hosted by
ZEF – on April 14. The visitors were guests of the German Academic
Exchange Service (DAAD) and especially interested in the
interdisciplinary research approach of ZEF and the ILZ. Contact: Jürgen Boehmer, Managing Director of ILZ, hj.boehmer@uni-bonn.de
Click here for pictures of the meeting
Neuer Studiengang an der Universität Bonn:
Mehr Informationen auf der Webseite: Lateinamerika- und Altamerikastudien
Professor Manuel José Cepeda - Seminar zum vergleichenden Verfassungsrecht Download der Ankündigung und Inhalt des Seminars: SeminarCepeda2007.doc
Neues Mitglied im ADLAF Seit dem 17. November 2006 ist das ILZ Mitglied in der ADLAF
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