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Vorträge

2017


Cantares Mexicanos - Ein Abend mit aztekischer Dichtkunst
Mi, 17. Mai 2017, 20-22 Uhr in der Bonner Altamerika-Sammlung, Oxfordstr. 15 (Erdgeschoss)

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2016


Workshop „Indigene Territorien und der deutsche Wald-Klimaschutz“
 

Die Abteilung für Altamerikanistik sowie das Interdisziplinäre Lateinamerika-Zentrum der Universität Bonn in Kooperation mit INFOE e.V. laden am Freitag, 09.12.2016 ein zu einem Workshop mit indigenen
ReferentInnen aus Ucayali und der Selva Central, Peru.
Moderiert und eingeführt von Dr. Carla Jaimes Betancourt (Abt. für Altamerikanistik) und Elke Falley-Rothkopf (INFOE e.V.) werden Robert Guimaraes Vasquez (Präsident des regionalen indigenen Verbandes FECONAU) und Miriam Soria Gonzalez von den Shipibo-Conibo (Ucayali) sowie Lyndon Pishagua von den Yanesha (Selva Central) und Koordinador der indigenen Organisation ARPI über die aktuelle Situation in den indigenen Territorien Perus sowie über die Ziele und Ergebnisse der internationalen Klimaverhandlungen bei der COP 22 in Marrakesch berichten.
Insbesondere geht es dabei um die Einbeziehung des deutschen Wald-Klimaschutzes in Bezug auf indigene Territorien, deren Bedeutung für den Klimaschutz in der Absichtserklärung von Deutschland, Norwegen und Peru (New York 2014) ausdrücklich anerkannt werden. Zusammen mit den TeilnehmerInnen des Workshops sollen Handlungsperspektiven und – möglichkeiten von deutscher Seite aufgezeigt und erarbeitet werden.

 


Javier Pinedo, Gastprofessor von der Universität Talca (Chile)

 

"Entre risas y lágrimas": reflexiones sobre algunas escenas de la novela 2666 de Roberto Bolaño

Wann: Mittwoch, 22.06.2016, 18-20 Uhr
Wo: Hörsaal VII

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Dr. Paul Oquist Kelly (Politikwissenschaftler und Berater des Präsidenten von Nicaragua)

"Wie geht es weiter nach den Klimaverhandlungen in Paris?"

Der Vortrag findet am Montag, 23. Mai um 19 Uhr im Hauptgebäude der Universität, 1. Stock im Hörsaal XII statt.

Die Pariser Klimaverhandlungen sind abgeschlossen, doch viele Fragen bleiben ungeklärt. Millionen Menschen werden noch viele Jahre mit klimabedingten Katastrophen zu kämpfen haben. Die Folgen des Klimaphänomens El Nino zeigen auch jetzt katastrophale Auswirkungen in vielen Ländern des Südens. Wie soll es weitergehen? Welche drängenden Fragen ergeben sich aus den Ergebnissen des Klimaabkommens von Paris? Welche Schritte sind jetzt notwendig?
Diesen Fragen möchte Dr. Oaul Oquist Kelly, einer der profiliertesten Klimaschützer, in einem Vortrag nachegehen und mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen. Er vertritt die These, dass die Industrieländer ihre Klima-Ambitionen erhöhen müssen, um eine Erderwärmung von 3°C zu vermeiden. Außerdem ist es ihm wichtig, den Widerspruch zwischen der globalen Klimapolitik und der Entwicklungspolitik aufzuzeigen.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit des Networkings bei Getränken und Fingerfood.

 


 Prof. Dr. Jan Börner (ZEF)


Regenwald retten, aber wie? Naturschutzmaßnahmen im Tropenwald

Montag, 25.04.2016, 18.15 Uhr in der Abteilung für Altamerikanistik, Oxfordstr. 15, 1. OG

Im Jahr 2007 wurde der Tropenwaldschutz als eine der potenziell kostengünstigsten Klimaschutzstrategien offiziell in den Maßnahmenkatalog der internationalen Klimapolitik aufgenommen. Heute, fast zehn Jahre später, liegen erste wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirksamkeit verschiedener Tropenwaldschutzmaßnamen vor.
Jan Börner ist Robert Bosch Juniorprofessor für Ökonomie der Nachhaltigen Naturressourcennutzung am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn und assoziierter Wissenschaftler des Internationalen Waldforschungszentrums (CIFOR) in Indonesien.
Sein Vortrag fasst die jüngsten Forschungsergebnisse zusammen und diskutiert deren Bedeutung für die Zukunft der Tropenwälder.

"Lateinamerikanische Perspektiven" heißt eine Reihe, die die Mitglieder des ILZ in Kooperation mit der Volkshochschule Bonn, dem Verein Bonn-La Paz e. V. und dem Ibero-Club Bonn e. V. durchführen.


2015


Chilenische Theatergruppe TEATROPELLO zum Gastspiel in Bonn

 

LAS MOSCAS SOBRE EL RÍO
Chilenisches Gegenwartstheater in spanischer Sprache
Sa 12. September, 20 h
So 13. September, 20 h
im Theater Marabu / Brotfabrik / Kreuzstraße 16 / 53225 Bonn


In einem Supermarkt wird ein Ladendieb vom Sicherheitspersonal verhaftet. Der Wachmann liefert den Delinquenten jedoch nicht der Polizei aus, sondern schlägt ein Geschäft vor: man könne gemeinsam gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeit vorgehen, indem man die Reichen selbst betrüge. Das Stück der Gruppe TEATROPELLO setzt sich mit den Machtstrukturen der gegenwärtigen chilenischen Konsumgesellschaft auseinander. Das Bild der Fliegen über dem von Exkrementen verseuchten Fluss wird hierbei zur Metapher für den Zustand des Menschen im scheinbaren Idyll des globalen Neoliberalismus.
Die Theatergruppe TEATROPELLO wurde 2002 im chilenischen Talca gegründet und entwickelt seitdem Stücke, die insbesondere die lokalen Identitäten der südlich von Santiago de Chile gelegenen Region Maule thematisieren. Gleichzeitig setzt sich die Gruppe in ihren Kooperationen mit lateinamerikanischen und europäischen Theaterprojekten für den internationalen Theateraustausch ein (so etwa 2014 in der Koproduktion Herencia, mit der spanischsprachigen Bonner Theatergruppe LaClínicA).
 


 

Prof. Dr. Cecilia Esparza (PUCP / Perú)

 

 

Miradas femeninas sobre la violencia en la literatura y las artes plásticas en el Perú

Dienstag, 14.07.2015, 18h c.t., Übungsraum Romanistik (0.013, Hauptgebäude)

Uno de los efectos de la Comisión de la Verdad y la Reconciliación (2001 – 2003) fue la influencia de sus conclusiones en la producción de textos literarios y obras artísticas que contribuyen a la formación de una memoria colectiva sobre la violencia política en el Perú. Podemos afirmar que se ha consolidado una manera emblemática de representar la violencia, que surge de novelas aclamadas por la crítica y premiadas en los circuitos literarios internacionales. Estas novelas comparten un lugar de enunciación: el de un personaje masculino de clase media que reflexiona sobre su vida individual y la historia de la nación.
En las artes plásticas y, de manera reciente, en la literatura, surgen voces de artistas mujeres que ofrecen una perspectiva alternativa. La conferencia analizará la novela La sangre de la aurora (2013) de Claudia Salazar Jiménez y la obra plástica de Natalia Iguiñiz, Luz Letts y Claudia Coca, desde una perspectiva de género, que resalta el aporte de estas creadoras a la construcción de la memoria sobre la violencia.

 


Prof. Dr. Michael Schulz (Universität Bonn)

 

‘Should Trees Have Standing?‘ (Chr. D. Stone) - ein transkultureller Diskurs zu Rechten der Natur

Im Rahmen der Ringvorlesung des Biodiversitätsnetzwerkes Bonn – Bion „Biodiversity Today for Tomorrow“ - Dienstag, den 7. Juli um 18.15 Uhr im Hörsaal VII, Uni-Hauptgebäude

 In der ecuadorianischen Verfassung von 2008 ist die Rede von Rechten der „Pachamama“, der Natur, die es zu respektieren gelte. Diese Redeweise provoziert die Frage, ob man einen indigenen Mythos zur Grundlage einer modernen Verfassung erklärt hat? „Should Trees Have Standing?" mit dieser Frage nach der Klageberechtigung und dem Ansehen von Bäumen regte schon 1974 der US-amerikanische Rechtwissenschaftler Christopher D. Stone die ökologische Debatte über „legal rights for natural objects“ an. Seine Gedanken aufgreifend und fortführend lässt sich ein interessanter transkultureller Diskurs über die Natur als Rechtsträgerin entwickeln.

 


Margott Paucar Espinoza (Universidad Científica del Sur, Peru)

 

El Discurso Político en la Memoria Socio-Histórica en el Perú

Montag. 04.05.2015 von 18-20 Uhr in der Altamerikanistik, Oxfordstraße 15, Raum 1.002

El discurso político de los últimos años en el Perú ha tenido una importante influencia en la construcción de lo que la población entiende por vivir democracia. Analizaremos cómo ese discurso ha contribuido o no a fomentar las bases de una todavía frágil democracia. La memoria socio-histórica denota unas características comunes que no han variado mucho a pesar de los cambios gubernamentales que se han presentado en las 3 últimas décadas. Sobre estas características versa la presente investigación. Pondremos especial énfasis en los discursos relacionados con la obligación de los funcionarios de brindar una información respecto de sus ingresos y egresos económicos, ante determinadas instituciones de control público y ante la opinión pública si fuese el caso. Mostraremos dos casos paradigmáticos, en los que el discurso puede contribuir a deformar el concepto que se tiene de democracia.

 


Natalia Molina (University of California, San Diego)

 

How Race is made in America: Immigration, Citizenship, and the Historical Power of Racial Scripts

13.4.2015 von 18-20 Uhr in der Altamerikanistik, Oxfordstraße 15, Raum 1002

Professor Molina will present on her recently published book, How Race Is Made in America. The book examines Mexican immigration to the U.S. from 1924 to 1965 in order to understand how race and citizenship were constructed during this crucial period. A central goal of the book is to get us to see the connections among racialized groups. As such, she coins the term racial scripts to highlight the ways in which the lives of racialized groups are linked across time and space and thereby affect one another, even when they do not directly cross paths. After discussing the theoretical intervention of the book, she will present a historical case study of how we have seen the power of racial scripts in action before. In the talk, she examines the 1954 deportation campaigns that were a part of Operation Wetback, a campaign by the Immigration and Naturalization Service (INS) to deport an estimated one million undocumented Mexicans.


Podiumsdikussion zum Thema: "Buen Vivir - vom 'Guten Leben': Neue Perspektiven auf ein altes Thema"

Mittwoch, 28. Januar 2015, von 18-20 Uhr in Hörsaal IX (Uni Hauptgebäude)

Teilnehmer:

Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn
Juniorprof. Dr. Jan Börner, Agrarwissenschaften, ZEF, Universität Bonn
Dr. Karin Gabbert, Stellvertr. Direktorin und Leiterin des Referates Lateinamerika, ZID Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
Bernd Schleich, Beauftragter des Vorstands für Nachhaltigkeit, GIZ
Dipl. oec. troph Gesa Maschkowski, Bonn im Wandel - Transition Town Bewegung

 


Natalia López Rico (Universidad de Chile)

 

Ciudad y ciudadanías en América Latina: el caso de Rio de Janeiro a principios del siglo XX.

Zeit und Ort: Donnerstag, den 15. Januar 2015, 12-14 Uhr, Übungsraum der Romanistik (Hauptgebäude)


2013


Vortrag und Workshop mit Juan Carlos Velasco

 

Ciudadanía, migraciones y justicia global

Zeit und Ort: Montag, 3. Juni 2013, 18-20 Uhr, im IAE, Oxfordstr. 15, sowie am Workshop "Ciudadanía y Migración" am 4. Juni 2013 von 9-13 Uhr im ZEF, Walter-Flex-Str. 3, Raum 3.004.

Dr. Juan Carlos Velasco ist Philosoph und Forscher am CSIC, der publiziert hat zur Philosophie des Rechts, der Ethik und Politik, insbesondere zu Menschenrechten, Gerechtigkeit und Demokratie. Von 1993 bis 1995 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter unter Jürgen Habermas an der Goethe-Universität in Frankfurt. Gegenwärtig ist er als Gastdozent an der Universität Berlin.



 


2010


Anna Leyva und Paula Meza

 

Gold oder Leben - Peru am Scheideweg. Der peruanische Bergbau und seine Folgen

6. Mai 2010

Organisiert von FIAN Lokalgruppe Köln, dem interdisziplinären Lateinamerikazentrum (ILZ) und der Kampagne Bergwerk Peru 

Bergbau - vor allem der Abbau von Gold, Zink, Kupfer und Zinn - spielt traditionell eine wichtige Rolle für die Wirtschaft Perus. Während usländische Unternehmen hohe Gewinne machen, sind die sozialen und ökologischen Folgen des Bergbaus für die lokale Bevölkerung in den Abbaugebieten enorm. Durch die schlechten Arbeitsbedingungen sowie hohe Schadstoffbelastung in der Luft trägt die lokale Bevölkerung schwere gesundheitliche Schäden davon. Giftige Chemikalien, die beim Abbau eingesetzt werden, und Abwässer verunreinigen Flüsse, Trink- und Grundwasser. Soziale Aktivisten, die sich gegen Ausbeutung und Umweltzerstörung einsetzen, werden bedroht und verfolgt. Zwei Gäste aus Peru möchten daher am 6. Mai genauer über die Folgen des Bergbaus in Peru und ihre Aktivitäten berichten: Ana Leyva ist Rechtsanwältin und Geschäftsführerin des Netzwerks Muqui, ein Zusammenschluss verschiedener peruanischer Organisationen auf nationaler und auf Gemeindeebene. Das Netzwerk Muqui arbeitet für eine nachhaltige Entwicklung, für Umweltschutz und die Ausübung und den Schutz der Rechte der von Bergbau betroffenen Bevölkerung. Paula Meza ist Bergbauingenieurin. Sie leitet die Organisation der Erzdiözese Huancayo für die Einhaltung der Menschenwürde und der Umwelt.
 


 

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