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Hier finden Sie unsere Veranstaltungen der letzten Jahre.

Prof. Dr. Javier Pinedo Castro (†)

jpinedo.jpg Wir trauern um unseren geschätzten Kollegen und lieben Freund Javier Pinedo, der am Mittwoch, 30.5.2018 nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Prof. Dr. Javier Pinedo Castro, der an der Universidad de Talca (Chile) den Lehrstuhl für hispanoamerikanische Literatur innehatte, nahm mehrfach Gastdozenturen an der Abteilung für Romanistik der Universität Bonn wahr. Er war ausgewiesener Experte der lateinamerikanischen Literatur, wobei sein Forschungsschwerpunkt der Ensayo und dessen ideen- und kulturgeschichtlichen Implikationen bildete. Am Zustandekommen von Forschungskooperationen mit dem ILZ war er ebenso beteiligt wie an der Etablierung eines Institutsabkommen zwischen der Bonner Romanistik und dem Instituto de Estudios Humanísticos der Universidad de Talca. Weit über Chile hinaus bekannt war er zudem als Organisator des renommierten iberoromanischen Literaturpreises Premio José Donoso.

Dr. Monika Wehrheim, Prof. Dr. Mechthild Albert, Prof. Dr. Michael Schulz, Prof. Dr. DDr. h.c. Matthias Herdegen, Dr. Elmar Schmidt, Dr. Hanna Nohe, Dr. Antje Gunsenheimer

Sommersemester 2018:

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Roman "Das Gift" - Lesung von Samanta Schweblin

26. Juni 2018, 14-16 Uhr im HS III

Samanta Schweblin.jpg

           Das Gift.jpg
Samanta Schweblin wurde 1978 in Buenos Aires geboren. Für ihren Erzählband Die Wahrheit über die Zukunft erhielt sie 2008 den Premio Casa de las Américas sowie den Juan-Rulfo Preis, für den soeben in spanischer Sprache erschienenen Band Siete casas vacías erhielt sie den Premio de narrativa breve Ribera del Duero España. Das Gift ist ihr erster Roman, er erscheint in über zwanzig Ländern.

                                                           

 Lesung auf Spanisch und Deutsch  

 

Copyright: Inken Sarah Mischke 
  
 

Vortragsreihe Lateinamerika - Kulturelle Vielfalt in urbanen Räumen

 VHS2018.bild

Organisation: ILZ (ausgeschrieben) und VHS Bonn
Ansprechpartnerin: Dr. Antje Gunsenheimer

Veranstaltungort: Abteilung für Altamerikanistik, Oxforstraße 15

Der Eintritt ist frei.

• Märkte als Ort der kulturellen Vielfalt im vorspanischen Mexiko

Prof Dr. Nikolai Grube

Montag, 16. April 2018, 18.15 Uhr

• Vom großen Dorf zur Metropole - Stadtentwicklung in Lateinamerika bis zum Ersten Weltkrieg

Prof. Dr. Barbara Potthast

Montag, 7. Mai 2018, 18.15 Uhr

• Slums als kulturelle Begegnungsräume in Lateinamerika

Prof. Dr. Eveline Dürr

Montag, 14. Mai 2018, 18.15

• De los Yungas a las ciudades - Afrobolivianische Perpektiven auf Migration und Urbanität

Moritz Heck

Montag, 14. Juni 2018, 18.15

 

Weitere Informationen zu den Themen & Vortragenden finden sie hier

 


Wintersemester 2017/18:

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"México und Tenochtitlán. Die aztekische Hauptstadt gestern und heute: Kulturen im Wandel."

Vortrag des Ibero-Clubs in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für interkulturelle Begegnung e.V. (AfiB).

Vortragende: Dr. Monika Wehrheim, Romanistik Universität Bonn

Moderation: Raimund Allebrand

 

In der Stadt Mexiko, jener postmodernen Megalopolis mit 20 Millionen Einwohnern, ist die alte indianische Stadt nach wie vor allgegenwärtig - als archäologische Schicht, als imaginierter Referenzpunkt, als inszeniertes kulturelles Gedächtnis und als Teil der kulturellen Praxis. Der Vortrag versucht verschiedene Schichten der Stadgeschichte freizulegen und nachzuzeichnen, in welchem Verhältnis sich die Stadt Mexiko zum aztekischen Tenochtitlan, auf dessen Ruinen sie erbaut wurde, entwickelte. Anhand von Texten aus der Kolonialzeit bis zu den zeitgenössischen Songtexten soll die Position des indianischen Lebens, seiner Geschichte und Traditionen verfolgt werden.

 

Mittwoch, 22.11.2017 um 19:30 Uhr

AGORA artists Studio,

53111 Bonn, Heinrich-Sauer-Str. 5


Ringvorlesung: Geschlechterkonstruktionen in den Amerikas

 

Beginn: 25.10.2017, Mittwochs, 18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort: Hörsaal VIII

Organisation: Dr. Antje Gunsenheimer (Altamerikanistik) und Dr. Monika Wehrheim (Romanistik)

RV17 Geschlechterkonstruktionen      Das Programm zur Ringvorlesung finden Sie hier.

 

Geschlechterrollen und Rollenbilder wurden in der europäischen Vergangenheit Männern und Frauen als von Natur-gegeben zugeschrieben. Heutige kulturwissenschaftliche und naturwissenschaftliche Forschungen zeigen wie vermeintliche biologische Geschlechts-eigenschaften sozial konstruiert, vorgelebt und perpetuiert werden. Die Ringvorlesung widmet sich diesem Thema, indem sie den Blick öffnet für außereuropäische Gesellschaften und ihren Umgang mit der Konstruktion von Geschlecht. Das Thema wird zunächst auf theoretischer und forschungsgeschichtlicher Perspektive aufgegriffen. Die folgenden Bei-träge behandeln anhand ausgewählter regionaler und epochaler Beispiele den konstruierten Charakter von Geschlechterrollen und Rollenzuschreibungen. Der Doppelkontinent der Amerikas bietet hierzu ein attraktives „Studienfeld“, weil dort nicht-europäische und europäische Vorstelllungen im Verlauf der Eroberung und Kolonialisierung ‚kollidierten‘, was zum Teil zu erzwungenen Umformungen führte, die sich heute unter anderen Regimen anders formieren und präsentieren können.

 

Sommersemster 2017

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“¿Hay algún hispanista en esta sala?

Reflexiones sobre el concepto de hispanismo y su historia”

Conferencia con Prof. Dr. Javier Pinedo (Universidad de Talca, Chile):

Veranstaltungort: Universität Bonn, Hörsaal II (Hauptgebäude)

Beginn: Jueves, 20 de julio 2017, 18-20 h
 


Blockseminar: América Latina hoy. Literatura y sociedad en los últimos 20 años.

mit dem Gastdozent Prof. Dr. Javier Pinedo Castro (Universidad de Talca, Chile)

Veranstaltungsort: Übungsraum der Romanistik (0.013)
Freitag, 07.– 21.Juli 2017: 16 bis 20 Uhr c.t.
Samstag, 08.– 22.Juli 2017: 9 bis 12 Uhr c.t.

Kontakt: Dr. Monika Wehrheim
m.wehrheim@uni-bonn.de


Dimensionen von Mobilität und Agency in den Amerikas

Ringvorlesung der Abteilung für Altamerikanistik

Veranstaltungort: Universität Bonn, Abteilung für Altamerikanistik, Oxfordstr. 15, R. 1.002

Beginn: 26. April, Mittwochs, 18-20 Uhr,

Der Eintritt ist frei.

Das komplette Programm können Sie hier einsehen.


Digitale Kultur in Lateinamerika

in der Vorlesungsreihe "Lateinamerikanische Perspektiven"

Der Eintritt ist frei.
Organisation: ILZ (ausgeschrieben) und VHS Bonn
Ansprechpartnerin: Dr. Antje Gunsenheimer

 

Dr. Christian Prager und Katja Diederichs
Mayahieriglyphen im digitalen Zeitalter - Das Bonner Mayawörterbuch-Projekt

Montag, 24. April 2017, 18.15 Uhr in der Abteilung für Altamerikanistik, Oxfordstraße 15, 1. OG

2014 nahm die Arbeitsstelle "Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya" der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ihre Arbeit auf. Ziel des Langzeitprojekts (2014-2028) ist zum einen die Erforschung der erst teilweise entzifferten Hieroglyphenschrift der vorspanischen Mayakultur. Zum anderen steht der Aufbau eines digitalen Wörterbuches sowie einer korpusbasierten Datenbank des klassischen Maya im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens.
Der promovierte Altamerikanist und Ethnologe mit Schwerpunkt Mayaschriftforschung Dr. Christian Prager koordiniert das Forschungsprojekt. Katja Diederichs ist für den Bereich Digital Humanities im Projekt zuständig und studierte Linguistik sowie spachliche und kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung an der Universität Köln. Die Referenten gehen auf die fach- und informationswissenschaftlichen Voraussetzungen, Herausforderungen und Möglichkeiten ein und zeigen Wege in eine digitale Altertumskunde auf.

 

Verena Landes
Soziale Medien in Guatemala - Neue Chancen der politischen Patizipation?

Montag, 08. Mai 2017, 18.15 Uhr in der Abteilung für Altamerikanistik, Oxfordstraße 15, 1.OG

Die Berichterstattung über Guatemala in der Weltpresse war in den vergangenen Jahrzenten nahezu durchgehend negativ. Umso mehr überraschte das zentralamerikanische Land 2015 die Öffentlichkeit: Die breiten Protestaktionen stünden für eine "friedliche Revolution", ein "zweiter guatemaltekischer Frühling" sei eingeleitet worden. Monatelang galt dieser demokratische Prozess als Vorbild in der Region.
Der gewaltfreie Kampf der guatemaltekischen Bevölkerung gegen Korruption und die damalige Regierung bewirkte Rücktritt und Inhaftierung von Ex-Präsident Otto Pérez Molina und machte den Weg frei für Neuwahlen. Guatemaltekinnen und Guatemalteken aus aller Welt tauschten sich in dieser Zeit intensiv in den Sozialen Medien aus. Posts, Tweets, Fotos und Videos zu Veranstaltungen, Hintergründen und neuesten Ereignissen verbreiteteten sich viral über das Internet.
Verena Lucía Landes ist Absolventin der Politischen Wissenschaften der Universität Bonn. Sie analysiert das Thema der Sozialen Medien im gesamtgesellschaftlichen Kontext des Landes und gibt einen Ausblick auf die Chancen und Risiken für die guatemaltekische Zivilgesellschaft.


Cantares Mexicanos - Ein Abend mit aztekischer Dichtkunst

Veranstaltungsort: Bonner Altamerika-Sammlung, Oxfordstr. 15 (Erdgeschoss)

Beginn: Mittwoch, 17. Mai 2017, 20 - 22 Uhr

Kontakt:

Dr. Antje Gunsenheimer

Wintersemester 2016 / 17

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Facetten des Bösen – lateinamerikanische Erfahrungen

Interdisziplinäre Ringvorlesung des ILZ
 

Beginn: 02. November 2016, Mittwochs, 18 - 20 Uhr
Veranstaltungort: Universität Bonn, Hörsaal IX (Hauptgebäude)
Organisation: Dr. Antje Gunsenheimer, Prof. Dr. Michael Schulz, Dr. Monika Wehrheim
 

Das Böse hat viele Facetten, Gesichter, Fratzen und Formen. Lateinamerika ist ein Kontinent mit vielfältigen Erfahrungen des Bösen - in seiner Geschichte und Gegenwart: Gewaltherrschaft in präkolumbianischen Imperien, Brutalität der Eroberung, soziale und ökonomische Verwerfungen, ethnische Konflikte, Diktaturen, Guerilla, Drogenkriege, Korruption, Umweltzerstörung, etc. Will man die Varianten des Bösen wissenschaftlich erforschen und aufarbeiten, empfiehlt sich ein interdisziplinärer Ansatz, der deshalb in der Ringvorlesung mit Vortragenden aus unterschiedlichen Disziplinen aufgegriffen wird.
 


Flucht und Migration in Lateinamerika

In der Vorlesungsreihe "Lateinamerikanische Perspektiven"

Der Eintritt ist frei.

Organisation: ILZ (ausgeschrieben) und VHS Bonn
Ansprechpartnerin: Dr. Antje Gunsenheimer
 

PD Dr. Eva Kalny
Migration in und aus Zentralamerika: Ursachen, Charakteristika und Folgen

Montag, 26. September 2016, 18:15 Uhr, Abteilung für Altamerikanistik, Oxfordstr. 15, 1. OG

Ähnlich wie in Europa ist auch in den USA Migration ein zentrales Thema in Wahlkämpfen und nationaler Politik. Über die große Anzahl zentral-amerikanischer Minderjähriger, die im Sommer 2014 in den USA ohne ihre Familien ankamen, wurde auch in den europäischen Medien berichtet. Der Vortrag zeigt die Gründe dieser Migrations- und Fluchtbewegungen auf und setzt sie in historischen und regionalen Kontext.


Prof. Dr. Eva Youkhana
Lateinamerikanische Migration nach Spanien

Montag, 14. November 2016, 18.15 Uhr, Zentrum für Entwicklungsforschung, Walter-Flex-Straße 3

Die wirtschaftliche Krise in Europa trifft Spanien und damit auch seine Einwanderer besonders hart, denn sie sind in mehrfacher Weise, durch Arbeitslosigkeit, verschärfte Einwanderungsgesetze, die Auswirklungen der Hypothekenkrise, Rasismus und Xenophobie betroffen. Entgegen gängiger Diskurse, die Migrantinnen und Migranten häufig auf ihre Rolle als Opfer und passive Empfänger von Integrations-, Armutsbekämpfungs- und Abschottungsmaßnahmen reduziert, stellt Prof. Dr. Eva Youkhana die persönlichen Initiativen, Alltagspraktiken und Aushandlungsprozesse von Migrantinnen und Migranten an ausgewählten Orten im Einwanderungsland vor.


Prof. Dr. Nikolai Grube
Flucht und Migration im vorspanischen Amerika - Archäologie und ethnohistorische Quellen

Dienstag, 22. November 2016, 18.15 Uhr, Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1

Flucht und Migration haben schon das Leben der Menschen in der vorspanischen Zeit geprägt. Die durch Klimawandel veränderten Lebensbedingungen, Kriege, Naturkatastrophen, aber auch ökonomische Zwänge haben Menschen im Alten Amerika veranlasst, ihre ursprünglichen Wohngebiete aufzugeben und zum Teil über sehr große Distanzen zu fliehen um sich eine neue Heimat zu suchen.
Der in Deutschland führende Maya-Experte Prof. Dr. Nikolai Grube (Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn) gibt einen Überblick über die Auslöser von Migrationsbewegungen. Als Grundlage dienen dazu Hinweise aus kolonialzeitlichen Schriftquellen, aus Texten und Inschriften der vorspanischen Zeit , archäologischen Befunden und sogar sprachwissenschaftlichen Daten.

Lena Voigtländer
Así no se puede vivir - Interne Vertriebene in El Salvador

Montag, 28. November 2016, 18.15 Uhr, Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1

El Salvador zählt mit seiner extrem hohen Mordrate zu den gefährlichsten Ländern der Welt. Im kleinsten land Mittelamerikas können sich die Strukturen der organisierten Kriminalität nicht verstecken, die in fast allen Teilden des Landes territoriale Kontrolle ausüben. Personen und Familien, die von ihnen bedroht werden, müssen sich verstecken und ständig umziehen. Bisher begegneten die verschiedene Regierungen dem Phänomen vor allem mit Repression und Militarisierung. Sie taten wenig, um die ökonomischen, sozialen, politischen Umgleichheiten zu verändern, die der Gewalt zugrundeliegen. Die aktuelle Regierung hat das Problem der internen Vertriebenen anerkannt - jetzt müssen Taten folgen.
Lena Voigtländer ist Doktorantin an der Universität Bonn in der Abteilung Altamerikanistik. Sie stellt das Thema in seinem historischen Kontext dar und schildert die aktuelle Situation.

Eric Javier Bejarano Vargas
Das Zuhause auf der Schulter - Gewaltsame Vertreibung in Kolumbien

Montag, 12. Dezember 2016, 18:15 Uhr, Abteilung für Altamerikanistik, Oxfordstr. 15, 1. OG

Mehr als fünf Jahrzehnte dauerte der bewaffnete Konflikt in Kolumbien. Er forderte unzählige Opfer, darunter Millionen von Vertriebenen, die ihr Land aufgrund der Gewaltausübung von bewaffneten Akteueren verließen. Ganze Familien mussten ihr Hab und Gut einpacken, sozusagen ihr Haus auf die Schulter binden, und einen Weg ohne sicheres Ziel einschlagen.
Eric Bejarano ist Sozialanthropologe und promoviert derzeit in Geschichte Lateinamerikas an der Universität Bielefeld. Er arbeitet zu den Akteuren und Praktiken in den Prozessen und Szenarien der sozio-politischen Verhandlungen von 1984-1994 in Kolumbien.


Workshop „Indigene Territorien und der deutsche Wald-Klimaschutz“

Die Abteilung für Altamerikanistik sowie das Interdisziplinäre Lateinamerika-Zentrum der Universität Bonn in Kooperation mit INFOE e.V. laden am Freitag, 09.12.2016 ein zu einem Workshop mit indigenen ReferentInnen aus Ucayali und der Selva Central, Peru.
Moderiert und eingeführt von Dr. Carla Jaimes Betancourt (Abt. für Altamerikanistik) und Elke Falley-Rothkopf (INFOE e.V.) werden Robert Guimaraes Vasquez (Präsident des regionalen indigenen Verbandes FECONAU) und Miriam Soria Gonzalez von den Shipibo-Conibo (Ucayali) sowie Lyndon Pishagua von den Yanesha (Selva Central) und Koordinador der indigenen Organisation ARPI über die aktuelle Situation in den indigenen Territorien Perus sowie über die Ziele und Ergebnisse der internationalen Klimaverhandlungen bei der COP 22 in Marrakesch berichten.
Insbesondere geht es dabei um die Einbeziehung des deutschen Wald-Klimaschutzes in Bezug auf indigene Territorien, deren Bedeutung für den Klimaschutz in der Absichtserklärung von Deutschland, Norwegen und Peru (New York 2014) ausdrücklich anerkannt werden. Zusammen mit den TeilnehmerInnen des Workshops sollen Handlungsperspektiven und – möglichkeiten von deutscher Seite aufgezeigt und erarbeitet werden.

Sommersemester 2016:

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"Kant en Nueva Delhi y los Andes"

Reflexiones sobre los conceptos de modernidad, postcolonialidad y subalternidad y su utilización entre los ensayistas indios y latinoamericanos de fines del siglo XX

Master-Seminar des chilenischen Gastdozenten Prof. Dr. Javier Pinedo (Universidad de Talca)

Veranstaltungsort: Universität Bonn, Übungsraum der Romanistik (Hauptgebäude)

Das Seminar findet vom 3.Juni. – 26.Juni 2016 jeweils Fr, 16 - 19h und Sa, 9 - 12h

En un primer momento el curso reflexionará sobre las características principales del proyecto moderno (Aufklärung) y sobre su vigencia en la actualidad. En un segundo momento se presentará la situación de los países independizados a mediados del siglo XX y particularmente la India y sus dificultades para definir su futuro después de 300 años de Colonia Británica.
Se expondrá el pensamiento de algunos intelectuales indios (Ranajit Guha, Homi Bhabha, Gayatri Spivac, Partha Chatterjee) quienes apartir del concepto de subalternidad creado por Antonio Gramsci, levantaron propuestas metodológicas para interpretar la compleja realidad de un país como la India, por su multiculturalidad y sus desiguales niveles de desarrollo.
La metodología y los conceptos creados por los pensadores indios rápidamente se extendieron al mundo intelectual como una ventana para interpretar la situación de otros países y otras realidades sociales. Además, por el hecho de estar algunos de ellos viviendo en Inglaterra su difusión fue mayor. Más tarde, con la llegada de los Estudios subalternos a Estados Unidos su reconocimiento se hizo mundial.
En el caso latinoamericano, los estudios subalternos tuvieron una recepción rápida debido a varias
razones que habrá que analizar. El curso dará a conocer la situación intelectual de América latina en los últimos años del siglo XX y sus relaciones con el pensamiento surgido en India en tono a la postcolonialidad y subalternidad.
 


Seminar "Formen des Bösen - lateinamerikanische Perspektiven"

Veranstaltungsort: Universität Bonn, Abteilung für Altamerikanistik, Oxfordstr. 15, Raum 1.002
Beginn: 26.April 2016, Dienstags, 16 (c.t.) – 20 Uhr, 14-tägig
Moderation und Organisation: Dr. Antje Gunsenheimer, Prof. Dr. Michael Schulz und Dr. Monika Wehrheim

Das Böse hat viele Gesichter, Fratzen und Formen. Lateinamerika ist ein Kontinent, der in seiner Geschichte und Gegenwart mit vielfältigen Gestalten des Bösen konfrontiert ist: präkolumbianische Imperien, Eroberung, Gewalt, soziale und ökonomische Verwerfungen, ethnische Konflikte, Diktaturen, Guerilla, Drogenkriege, Korruption, Umweltzerstörung, etc. Will man die Varianten des Bösen wissenschaftlich erforschen und aufarbeiten, empfiehlt sich ein interdisziplinärer Ansatz.

Die Philosophie entwickelt, angeleitet von Paul Ricoeur, eine Phänomenologie und Hermeneutik des Bösen, wie es sich in präkolumbianischen Mythen, zentralen Texten der Kolonialzeit und in der Befreiungsphilosophie darstellt. Hier bietet sich geradezu die Zusammenarbeit der Altamerikanistik, Romanistik, Rechtswissenschaften und auch der Psychologie an, um das Phänomen in allen seinen Facetten zu erforschen.

Unter dem Stichwort „Formen des Bösen“ will das Seminar zudem aus der Perspektive der Kultur- und Gesellschaftswissenschaften die Trauma-Verarbeitung in Post-Konflikt-Situationen in lateinamerikanischen Staaten aufgreifen. Untersucht werden dabei die verschiedenen Verhandlungs- und Aufarbeitungsformen erlittener Gewalt in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts.

Einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung bildet der literatur- und kulturwissenschaftliche Ansatz, der das Konzept des Bösen diskursanalytisch untersucht. In den Schriften zu Entdeckung und Eroberung Amerikas stellt das Böse eine zentrale Kategorie dar, die zunächst im Dienste kolonialer Diskursivität steht, vielfach aber auch kolonialkritisch oder antikolonial gewendet wird. Auch in der neueren Literatur Lateinamerikas spielt das Böse in vielfältiger Weise eine Rolle. Zu denken ist hier etwa an den Diktatorenroman oder die Narcoliteratura.

Das Seminar führt in das interdisziplinäre Arbeiten ein. Zunächst stellt die Seminarleitung Themen in interdisziplinärer Vernetzung vor. In Anlehnung an die Panel-Struktur erschließen und diskutieren Referate und vorbereitete Erwiderungen der Seminarteilnehmer einzelne Facetten des Bösen.


"Entre risas y lágrimas"

Reflexiones sobre algunas escenas de la novela 2666 de Roberto Bolaño

Vortrag von Javier Pinedo, Gastprofessor von der Universität Talca (Chile)

Veranstaltungsort: Universität Bonn, Hörsaal VII (Hauptgebäude)
Beginn: Mittwoch, 22. Juni 2016, 18 (c.t.) – 20 Uhr

 


"Wie geht es weiter nach den Klimaverhandlungen in Paris?"

Vortrag von Dr. Paul Oquist Kelly (Politikwissenschaftler und Berater des Präsidenten von Nicaragua)

Veranstaltungort: Universität Bonn, Hörsaal XII (Hauptgebäude)

Beginn:  Montag, 23. Mai 2016, um 19 Uhr

Die Pariser Klimaverhandlungen sind abgeschlossen, doch viele Fragen bleiben ungeklärt. Millionen Menschen werden noch viele Jahre mit klimabedingten Katastrophen zu kämpfen haben. Die Folgen des Klimaphänomens El Nino zeigen auch jetzt katastrophale Auswirkungen in vielen Ländern des Südens. Wie soll es weitergehen? Welche drängenden Fragen ergeben sich aus den Ergebnissen des Klimaabkommens von Paris? Welche Schritte sind jetzt notwendig?
Diesen Fragen möchte Dr. Oaul Oquist Kelly, einer der profiliertesten Klimaschützer, in einem Vortrag nachegehen und mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen. Er vertritt die These, dass die Industrieländer ihre Klima-Ambitionen erhöhen müssen, um eine Erderwärmung von 3°C zu vermeiden. Außerdem ist es ihm wichtig, den Widerspruch zwischen der globalen Klimapolitik und der Entwicklungspolitik aufzuzeigen.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit des Networkings bei Getränken und Fingerfood.


Regenwald retten, aber wie? Naturschutzmaßnahmen im Tropenwald

Vortrag von Prof. Dr. Jan Börner (ZEF)

Veranstaltungsort: Abteilung für Altamerikanistik, Oxfordstr. 15, 1. OG

Beginn: Montag, 25. April 2016, 18.15 Uhr

Im Jahr 2007 wurde der Tropenwaldschutz als eine der potenziell kostengünstigsten Klimaschutzstrategien offiziell in den Maßnahmenkatalog der internationalen Klimapolitik aufgenommen. Heute, fast zehn Jahre später, liegen erste wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirksamkeit verschiedener Tropenwaldschutzmaßnamen vor.
Jan Börner ist Robert Bosch Juniorprofessor für Ökonomie der Nachhaltigen Naturressourcennutzung am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn und assoziierter Wissenschaftler des Internationalen Waldforschungszentrums (CIFOR) in Indonesien.
Sein Vortrag fasst die jüngsten Forschungsergebnisse zusammen und diskutiert deren Bedeutung für die Zukunft der Tropenwälder.

Wintersemester 2015/2016:

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Megalopolen Lateinamerikas

Interdisziplinäre Ringvorlesung des ILZ

Veranstaltungsort: Universität Bonn, Hörsaal VIII
Beginn: 03. November 2015, Dienstags, 18 (c.t.) – 20 Uhr
Moderation und Organisation: Dr. Antje Gunsenheimer und Dr. Monika Wehrheim

Wie funktionieren Riesenstädte? Wie sind sie entstanden? Wie erleben sie ihre Bewohner? Vor welchen Herausforderungen stehen Stadtplaner, Politiker, Sozialarbeiter, Kirchen, Institutionen und auch Hilfsorganisationen? Wie ist die Perzeption der Megalopole in der Kunst, Religion und in der Literatur?
Die Ringvorlesung will diese Fragen aufgreifen und beispielhaft an verschiedenen urbanen Zentren aus verschiedenen disziplinären Blickwinkeln beantworten. Beginnend mit der Darstellung urbaner Räume in präkolumbischen Gesellschaften, über die Entwicklung der kolonialen Stadt México zur zona metropolitana beschreiben die ersten Vorträge den Weg der ehemaligen urbanen Zentren zur heutigen Situation in Lateinamerika, in der im Jahre 2010 bereits fast 80% der LateinamerikanerInnen in Städten wohnten. Nach einem Einblick in die heutige Stadtforschung in Lateinamerika, thematisieren die nachfolgenden Vorträge die Herausforderungen und Probleme sowie Lösungsansätze aus der Perspektive der Stadtplaner, aus soziologischer Sicht, Sicherheitspolitiken und die Architekturkonzepte für Megastädte Lateinamerikas. Der Blick auf die Großstadt im Roman schließt den Ring aus der literarischen Perspektive.

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Sommersemester 2015

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Miradas femeninas sobre la violencia en la literatura y las artes plásticas en el Perú

Vortrag von Prof. Dr. Cecilia Esparza (PUCP / Perú)

Veranstaltungort: Universität Bonn, Übungsraum der Romanistik (0.013, Hauptgebäude)

Beginn: Dienstag, 14. Juli 2015, 18 Uhr c.t

 

Uno de los efectos de la Comisión de la Verdad y la Reconciliación (2001 – 2003) fue la influencia de sus conclusiones en la producción de textos literarios y obras artísticas que contribuyen a la formación de una memoria colectiva sobre la violencia política en el Perú. Podemos afirmar que se ha consolidado una manera emblemática de representar la violencia, que surge de novelas aclamadas por la crítica y premiadas en los circuitos literarios internacionales. Estas novelas comparten un lugar de enunciación: el de un personaje masculino de clase media que reflexiona sobre su vida individual y la historia de la nación.
En las artes plásticas y, de manera reciente, en la literatura, surgen voces de artistas mujeres que ofrecen una perspectiva alternativa. La conferencia analizará la novela La sangre de la aurora (2013) de Claudia Salazar Jiménez y la obra plástica de Natalia Iguiñiz, Luz Letts y Claudia Coca, desde una perspectiva de género, que resalta el aporte de estas creadoras a la construcción de la memoria sobre la violencia.

 


‘Should Trees Have Standing?‘ (Chr. D. Stone) - ein transkultureller Diskurs zu Rechten der Natur

Vortrag von Prof. Dr. Michael Schulz (Universität Bonn) im Rahmen der Ringvorlesung des Biodiversitätsnetzwerkes Bonn – Bion „Biodiversity Today for Tomorrow“ -

Veranstaltungort: Universität Bonn, Hörsaal VII (Hauptgebäude)

Beginn: Dienstag, den 7. Juli 2015 um 18 Uhr ct.

In der ecuadorianischen Verfassung von 2008 ist die Rede von Rechten der „Pachamama“, der Natur, die es zu respektieren gelte. Diese Redeweise provoziert die Frage, ob man einen indigenen Mythos zur Grundlage einer modernen Verfassung erklärt hat? „Should Trees Have Standing?" mit dieser Frage nach der Klageberechtigung und dem Ansehen von Bäumen regte schon 1974 der US-amerikanische Rechtwissenschaftler Christopher D. Stone die ökologische Debatte über „legal rights for natural objects“ an. Seine Gedanken aufgreifend und fortführend lässt sich ein interessanter transkultureller Diskurs über die Natur als Rechtsträgerin entwickeln.


El Discurso Político en la Memoria Socio-Histórica en el Perú

Vortrag von Margott Paucar Espinoza (Universidad Científica del Sur, Peru)

Vortragsort: Universität Bonn, Altamerikanistik, Oxfordstraße 15, Raum 1.002

Beginn: Montag, den 04.Mai 2015 von 18-20 Uhr

El discurso político de los últimos años en el Perú ha tenido una importante influencia en la construcción de lo que la población entiende por vivir democracia. Analizaremos cómo ese discurso ha contribuido o no a fomentar las bases de una todavía frágil democracia. La memoria socio-histórica denota unas características comunes que no han variado mucho a pesar de los cambios gubernamentales que se han presentado en las 3 últimas décadas. Sobre estas características versa la presente investigación. Pondremos especial énfasis en los discursos relacionados con la obligación de los funcionarios de brindar una información respecto de sus ingresos y egresos económicos, ante determinadas instituciones de control público y ante la opinión pública si fuese el caso. Mostraremos dos casos paradigmáticos, en los que el discurso puede contribuir a deformar el concepto que se tiene de democracia.


How Race is made in America: Immigration, Citizenship, and the Historical Power of Racial Scripts

Vortrag von Natalia Molina (University of California, San Diego)

Vortragsort: Universität Bonn, Altamerikanistik, Oxfordstraße 15, Raum 1002

Beginn: 13. April 2015, 18-20 Uhr

Professor Molina will present on her recently published book, How Race Is Made in America. The book examines Mexican immigration to the U.S. from 1924 to 1965 in order to understand how race and citizenship were constructed during this crucial period. A central goal of the book is to get us to see the connections among racialized groups. As such, she coins the term racial scripts to highlight the ways in which the lives of racialized groups are linked across time and space and thereby affect one another, even when they do not directly cross paths. After discussing the theoretical intervention of the book, she will present a historical case study of how we have seen the power of racial scripts in action before. In the talk, she examines the 1954 deportation campaigns that were a part of Operation Wetback, a campaign by the Immigration and Naturalization Service (INS) to deport an estimated one million undocumented Mexicans.

Wintersemester 2014/2015:

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Buen Vivir - vom 'Guten Leben': Neue Perspektiven auf ein altes Thema

Interdisziplinäre Ringvorlesung des ILZ

Veranstaltungsort: Universität Bonn, Hörsaal IX (Hauptgebäude)
Beginn: 22. Oktober 2014, Mittwochs, 18 (c.t.) – 20 Uhr
Moderation und Organisation: Dr. Antje Gunsenheimer und Dr. Monika Wehrheim

Mit den Stichwort „gutes Leben“ (im Spanischen buen vivir bzw. vivir bien, auch la vida plena), verbindet sich in Lateinamerika die Diskussion um alternative wirtschaftliche, soziale und politische Gesellschaftsmodelle. Häufig werden in diesem Zusammenhang die Staaten Ecuador und Bolivien genannt, die in ihren jüngsten Verfassungsreformen buen vivir als Leitkonzept für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung zum Wohl der Staatsbürger eingeschrieben haben. Statt einem Ideal von ungebremstem Wirtschaftswachstum zu folgen, wird u.a. die Wichtigkeit sozialer, kultureller, ethischer und ökologischer Werte, die jedem einzelnen Mitglied einer (Welt-) Gesellschaft ein gutes Leben ermöglichen können, betont, so Alberto Acosta, einer der Fürsprecher des Konzeptes (2009, ebenso Acosta 2010: 11f.). Dementsprechend wird eine Umformung hin zu einer sozialen und solidarischen Wirtschaftsform gefordert, die u.a. mit einer Verbesserung von Arbeitsbedingungen einhergeht und Fortschritt nicht an den monetären Gewinnen, sondern an den sozialen Errungenschaften für die gesamte Gesellschaft misst. In Bezug auf lateinamerikanische Staaten ist hier deutlich der Wunsch nach wirtschaftlicher und kultureller De-Kolonialisierung zu erkennen, da Länder wie Ecuador und Bolivien weiterhin in wirtschaftlicher Abhängigkeit von Europa und Nordamerika stehen.
Das Konzept buen vivir wird inzwischen auch in Deutschland diskutiert, fällt es doch auf einen fruchtbaren Boden. Denn auch hier suchen verschiedenste Interessensgruppen nach neuen Modellen des sozialen und wirtschaftlichen Zusammenlebens. In der Ringvorlesung werden die unterschiedlichen regionalen Diskurse (Europa und Lateinamerika) präsentiert und in Verbindung gebracht.
 


 


Ciudad y ciudadanías en América Latina: el caso de Rio de Janeiro a principios del siglo XX.

Vortrag von Natalia López Rico  (Universidad de Chile)

Veranstaltungort: Universität Bonn, Übungsraum der Romanistik (Hauptgebäude)

Beginn:  Donnerstag, den 15. Januar 2015, von 12-14 Uhr

Sommersemster 2014

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Klimawandel und Umweltdiskurse in Lateinamerika

Interdisziplinäre Ringvorlesung des ILZ

Veranstaltungsort: Universität Bonn, Hörsaal XII (Hauptgebäude)
Beginn: 26. April 2014, Donnerstags, 18 (c.t.) – 20 Uhr
Moderation und Organisation: Dr. Antje Gunsenheimer und Dr. Monika Wehrheim

 

Angesichts der zum Ende des Jahres 2014 in Lima stattfindenden Klimakonferenz der Vereinten Nationen startete das Interdiszilinäre Lateinamerika-Zentrum der Universität Bonn eine Reihe von Vorträgen zur Diskussion des Klimawandels in lateinamerikanischen Gesellschaften.

 


 


Border transgressions -  mobility and mobilization in crisis

Die Internationale Tagung findet am 08./09. Mai 2014 im ILZ statt

Experten aus Lateinamerika, Spanien, der Schweiz und Deutschland betrachten Themen zu Migration und sozialen Bewegungen vor dem Hintergrund raum- und netzwerktheoretischer Aspekte.

Die Veranstaltung findet im mittleren Konferenzraum des ZEF Gebäudes statt, Zentrum für Entwicklungsforschung, Walter-Flex-Str. 1-3, 53113 Bonn

Registrierung bei: eyoukhan@uni-bonn.de

Aktuelles: Aus der Beschäftigung mit dieser Thematik ist  der zweite, gleichnamige Band der institutseigenen Bücherreihe ISLA hervorgegangen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Wintersemester 2013 / 14

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Narcotráfico y narcocultura en América Latina

Interdisziplinäre Ringvorlesung des ILZ

Veranstaltungsort: Universität Bonn, Hörsaal IX (Hauptgebäude)
Beginn: 26. April 2014, Donnerstags, 18 (c.t.) – 20 Uhr
Moderation und Organisation: Dr. Antje Gunsenheimer und Dr. Monika Wehrheim

Drogenhandel in Lateinamerika ist weit mehr als der Handel mit einer illegalen Ware. Offensichtlich haben die Aktivitäten der narcotraficantes Konsequenzen für die Staaten, in denen sie ihr Geschäft betreiben. Die Zivilgesellschaft ist bedroht, Politiker und Polizei scheinen auf verlorenem Posten zu stehen oder sind von den Kartellen gekauft. In Mexiko wechselte eine ganze Polizeieinheit die Fronten und ging im berüchtigten Kartell der Zetas auf. In der Politikwissenschaft macht in diesem Zusammenhang das Schlagwort vom failed state die Runde. Aber, der narcotráfico geht einher mit der Herausbildung einer ganz eigenen Kultur, der narcocultura, die einerseits die Gewalt- und Kriminalitätsphänomene kritisch reflektiert, andererseits z.B. in narcocorridos zu einer Verherrlichung und Heroisierung der Drogenbosse beiträgt.

In der gemeinsam von Romanistik und Altamerikanistik organisierten Ringvorlesung wollen wir die vielseitigen Aspekte der lateinamerikanischen Drogenproblematik aus interdisziplinärer Perspektive beleuchten. Vorträge aus Ethnologie, Politologie, Soziologie, Altamerikanistik, Religionswissenschaft sowie Kultur- und Literaturwissenschaften entwickeln je eigene Fragestellungen und geben zudem einen Einblick in unterschiedliche wissenschaftliche Analysemethoden und Vortragspraktiken.

 

 


Jenseits symbolischer Bedeutungssysteme - Materialität und Mobilität von Kultur

Seminar von Dr. Eva Youkhana
Veranstaltungsort: Institut für Altamerikanistik, Oxfordstr. 15 (Mi. 10-12 Uhr)

In den letzten Jahren haben die Kulturtheorien im Spannungsfeld von post-strukturalistischen Perspektiven einen Transformationsprozess durchgemacht. Die Akteurs-Netzwerk-Theorie (ANT) entwickelte sich dabei zu einer anerkannten Betrachtungsweise und Methode, die versucht, Objekte in eine Handlungstheorie zu integrieren (z.B. in den Medienwissenschaften).

Zunächst werden Theorien vorgestellt, die materielle Kultur nicht nur als Repräsentationen der Wirklichkeit in symbolischen Bedeutungssystemen sehen, sondern als sozialintegrative Kraft mit handlungsmächtigen Subjekten und Objekten verstehen. Hierzu werden Texte von bekannten Raum-, Materialitäts- und Sozialtheoretikern (z.B. Lefebvre, Gell, Miller, Latour, Urry etc.) erarbeitet. Danach werden die ‚neuen‘ Zugriffsweisen am Beispiel von Untersuchungen in der Migrations-, Stadt- und Entwicklungsforschung zu Lateinamerika geprüft.


2. Workshop des Kompetenznetzes Lateinamerika Ethnicity, Citizenship, Belonging und Crossroads Asia zum Konzept der "Area Studies"

am 13. Dezember 2013

Die Ankündigung finden sie hier als PDF-Datei.


Lateinamerika - Symposium / Latin America Symposium
Landscape Ecology and Biogeography

Vom 29.-30. November findet das 6. Lateinamerika-Symposium zum Thema "Landscape Ecology and Biogeography" als Kooperationsveranstaltung zwischen dem ILZ, dem Forschungsmuseum A. König und der Université de Tours statt.

 Veranstaltungsort ist das Museum König. Ziel der Veranstaltung ist es, Trends und Projekte der grundlagenbezogenen und angewandten ökologischen Forschung in Lateinamerika darzustellen und eine Plattform für zukünftige Kooperationen zu schaffen. Der regionale Fokus schließt ganz Lateinamerika ein, auch die zugehörigen pazifischen Inseln.


La sostenibilidad en Latino-américa: Hacia un buen vivir desde una perspectiva interdisciplinaria

TALLER INTERNACIONAL - Internationaler Workshop, veranstaltet von der Universidad de Perú

in Lima/Peru vom 16. - 18. September 2013

Nähere Informationen finden Sie hier.

Fotos von der Veranstaltung mit Vertretern des ILZ (Schulz/Omland/ Wehrheim/Schult/Schmidt):
 

Congreso Perú 1

Congreso Perú 2

 


Dinámicas de inclusión y exclusión en América Latina - Perspectivas y prácticas de etnicidad, ciudadanía y pertenencia

Unter diesem Thema findet der 4. Internationale Kongress des Kompetenznetzes Lateinamerika vom 4. bis 6. September 2013 in Guadalajara/Mexiko in Kooperation mit CUCSH - UdeG und CIESAS-Occidente statt.

Infos, Programm und Anmeldung unter http://www.kompetenznetz-lateinamerika.de/ 

 

Sommersemester 2013

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2. Nachwuchs-Expertentreffen des ILZ

Beginn: Freitag, der 21. Juni 2013, von 9 bis 16 Uhr.

Veranstaltungsort: rechter Konferenzraum im EG im Zentrum für Entwicklungsforschung, Walter-Flex-Str.3, 53113 Bonn.

Programm der Veranstaltung hier.


Ciudadanía, migraciones y justicia global"

Vortrag und Workshop mit Juan Carlos Velasco


Wir laden Sie herzlich ein zur Teilnahme an diesem Vortrag, am Montag, den 3. Juni 2013, 18-20 Uhr, im IAE, Oxfordstr. 15, sowie zum damit verbundenen Workshop, am 4. Juni 2013 von 9-13 Uhr im ZEF, Walter-Flex-Str. 3, Raum 3.004.

Dr. Juan Carlos Velasco ist Philosoph und Forscher am CSIC, der publiziert hat zur Philosophie des Rechts, der Ethik und Politik, insbesondere zu Menschenrechten, Gerechtigkeit und Demokratie. Von 1993 bis 1995 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter unter Jürgen Habermas an der Goethe-Universität in Frankfurt. Gegenwärtig ist er als Gastdozent an der Universität Berlin.

Die Ankündigung der Veranstaltungen finden Sie hier.


Las Américas - The Americas - Die Amerikas: Tendiendo puentes entre las Américas de hoy y ayer

 

6. Treffen deutschsprachiger Südamerika-, Mesoamerika- und Karibikforscherinnen, eine Veranstaltung der Abteilung für Altamerikanistik der Uni Bonn vom 23. bis 26. Mai 2013 mit speziellem Workshop-Angebot: "Umweltkonflikte in den Amerikas", Organisatorin Dr. Eva Youkhana, ILZ, am Samstag den 25. Mai von 9 - 13 Uhr.

Das Programm und fortführende Infos finden Sie unter http://www.amerikas2013.uni-bonn.de/


GraffiCity - Materialized Visual Practices in the Public Urban Space

Im Rahmen dieser Tagung laden wir zur Aufführung von "BOMB-IT 2" ein, dem Folgeprojekt des mehrfach ausgezeichneten Films "BOMB-IT" des Regisseurs Jon Reiss im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln am 17. April 2013

um 19 Uhr, Eintritt frei.

 

GraffiCity


Das Programm zur Tagung finden Sie hier.

Wintersemester 2012 / 13

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„Das Schweigen brechen“

Veranstaltung des Arbeitskreises ComVoMujer

am 24. November 2012 im Alten Rathaus der Stadt Bonn
Anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen“ laden Sie der Oberbürgermeister der Stadt Bonn und der Arbeitskreis ComVoMujer herzlich ein, am Samstag, 24. November 2012 ab 11.00 Uhr im Alten Rathaus der Stadt Bonn, den internationalen Gedenk- und Aktionstag gemeinsam zu begehen.

Die Veranstaltungsankündigung finden Sie hier.


Neotropics - Challenges for Integrative Ecology

Lateinamerika - Symposium / Latin America Symposium

Vom 7.-8. Dezember findet das 5. Lateinamerika-Symposium zum Thema "Neotropics - Challenges for Integrative Ecology" als Kooperationsveranstaltung zwischen dem ILZ, dem Forschungsmuseum A. König und der Université de Tours statt.

Veranstaltungsort ist das Museum König. Der bisherige Erfolg dieser seit 2008 durchgeführten Veranstaltung zeigt sich in der großen Resonanz bei vielen Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen ökologischen, biologischen und biogeographischen Fachrichtungen.
Ziel der Veranstaltung ist es, Trends und Projekte der grundlagenbezogenen und angewandten ökologischen Forschung in Lateinamerika darzustellen und eine Plattform für zukünftige Kooperationen zu schaffen. Der regionale Fokus schließt ganz Lateinamerika ein, auch die zugehörigen pazifischen Inseln.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Workshop "Forschung trifft EZ"


Am 02. Februar 2012 findet der Workshop „Forschung trifft EZ“ am Interdisziplinären Lateinamerikazentrum statt. Akteure aus den regionalen EZ-Organisationen und Mitglieder des Kompetenznetzes Lateinamerika stellten ihre Arbeits- und Forschungsbereiche vor und gingen dann der Frage nach inwiefern und in welcher Form die Konzepte Ethnicity, Citizenship, Belonging Instrumente für gesellschaftlichen Ein- und Ausschluss darstellen.
Intensive und engagierte Diskussionen über den Umgang mit identitätsbildenden Kategorien in der Entwicklungszusammenarbeit und der praktischen Nutz- und Übersetzbarkeit von theoretischer, fundierter Forschung zeigten die Notwendigkeit eines intensiveren Austauschs und der Entwicklung von Strategien für eine koordinierte Zusammenarbeit.
Abschließend wurde ein Ausblick gewagt inwieweit die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung im Rahmen der Regionalstudien dazu beitragen kann, aktuelle gesellschaftliche Konfliktpotentiale aus der Perspektive der Entwicklungszusammenarbeit besser zu lösen.

Sommersemester 2012

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Deutsch-südamerikanisches-Projekt "Zeichen der Vielfalt von Natur und Kultur"

Zum Internationalen Tag der Biodiversität fand dieses Projekt im Herz-Jesu-Kindergarten statt, organisiert auf Initiative von Clara Omland.

Hier gehts zum Artikel des Generalanzeigers, vom 22. Mai 2012:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/Zeichen-der-Vielfalt-von-Natur-und-Kultur-article932495.html

Wintersemester 2010/ 11

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Biodiversity Research and Conservation

Lateinamerika - Symposium / Latin America Symposium

Bonn, Dezember 2010

Bis 1989 wurden bei dem "Südamerika - Symposium" aktuelle ökologische, biologische und biogeografische Fragestellungen aus Forschungsschwerpunkten im Zentrum der Neotropis diskutiert.

Diese Veranstaltungsreihe, die abwechselnd vom Max-Planck-Institut für Limnologie (AG Tropenökologie) und dem Institut für Biogeografie der Universität Saarbrücken durchgeführt wurde, gilt bis heute als richtungsweisend für den interdisziplinären Wissenstransfer. Zudem wurden internationale Kooperationen initiiert, und viele Diplomanden und Doktoranden konnten bei den stets gut besuchten Veranstaltungen gezielte Kontakte knüpfen.

Die positive Resonanz bei vielen Kollegen und Kolleginnen hat uns 2008 veranlasst, an diese Tradition anzuknüpfen und zu einem zweitägigen „Lateinamerika - Symposium“ nach Bonn einzuladen. Dieser Einladung kamen über 70 Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen ökologischen Teildisziplinen nach. Der große Erfolg dieser Veranstaltung ermutigte uns, sie nunmehr jährlich durchzuführen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Trends und Projekte der grundlagenbezogenen und angewandten ökologischen Forschung in Lateinamerika darzustellen und eine Plattform für zukünftige Kooperationen zu schaffen. Der regionale Fokus schließt ganz Lateinamerika ein, auch die zugehörigen pazifischen Inseln.

Ethnizität, Citizenship und Belonging in Lateinamerika

1. Internationale Tagung des Kompetenznetzes Lateinamerika

Organisation: Kompetenznetz Lateinamerika „Ethnicity, Citizenship und Belonging“
Veranstaltungsort: Interdisziplinäres Lateinamerikazentrum (ILZ) im Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
 04.-08. November 2010

Die Tagung widmet sich der Untersuchung von Inklusions- und Exklusions-Phänomenen in Lateinamerika. Insbesondere setzt sie sich zum Ziel, die Konzepte „Ethnicity“, „Citizenship“ und „Belonging“ aus einer inter- und transdisziplinären Perspektive zu diskutieren. Neben theoretischen Vorträgen und Debatten sollen Fallstudien vorgestellt und in Workshops ein gemeinsames Begriffsinstrumentarium entwickelt werden. Im Fokus steht dabei auch die Anwendbarkeit der Konzepte in der wissenschaftlichen und politischen Praxis in transregionalen Kontexten. Die Tagung richtet sich an Historiker, Ethnologen, Soziologen, Geographen, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaftler, die sich in-, aber auch außerhalb der Region Lateinamerika mit den genannten Schlüsselbegriffen beschäftigen. Sie ist offen sowohl für etablierte als auch für Nachwuchswissenschaftler und lädt insbesondere lateinamerikanische Wissenschaftler zur Teilnahme ein.

Weitere Informationen unter www.kompetenznetz-lateinamerika.de
 

Fotos der Veranstaltung

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Sommersemester 2010

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Gold oder Leben - Peru am Scheideweg. Der peruanische Bergbau und seine Folgen

Vortrag von Anna Leyva und Paula Meza

Veranstalter: FIAN Lokalgruppe Köln, das interdisziplinäre Lateinamerikazentrum (ILZ) & Kampagne Bergwerk Peru
am 6. Mai 2010
Veranstaltungort: Konferenzraum des ILZ ein.

Bergbau - vor allem der Abbau von Gold, Zink, Kupfer und Zinn - spielt traditionell eine wichtige Rolle für die Wirtschaft Perus. Während usländische Unternehmen hohe Gewinne machen, sind die sozialen und ökologischen Folgen des Bergbaus für die lokale Bevölkerung in den Abbaugebieten enorm. Durch die schlechten Arbeitsbedingungen sowie hohe Schadstoffbelastung in der Luft trägt die lokale Bevölkerung schwere gesundheitliche Schäden davon. Giftige Chemikalien, die beim Abbau eingesetzt werden, und Abwässer verunreinigen Flüsse, Trink- und Grundwasser. Soziale Aktivisten, die sich gegen Ausbeutung und Umweltzerstörung einsetzen, werden bedroht und verfolgt. Zwei Gäste aus Peru möchten daher am 6. Mai genauer über die Folgen des Bergbaus in Peru und ihre Aktivitäten berichten: Ana Leyva ist Rechtsanwältin und Geschäftsführerin des Netzwerks Muqui, ein Zusammenschluss verschiedener peruanischer Organisationen auf nationaler und auf Gemeindeebene. Das Netzwerk Muqui arbeitet für eine nachhaltige Entwicklung, für Umweltschutz und die Ausübung und den Schutz der Rechte der von Bergbau betroffenen Bevölkerung. Paula Meza ist Bergbauingenieurin. Sie leitet die Organisation der Erzdiözese Huancayo für die Einhaltung der Menschenwürde und der Umwelt.
 

Wintersemester 2008 / 09

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Lateinamerika im Fokus der internationalen Umweltpolitik

Beginn: 22. November 2008,  Montag 14-18 Uhr

Verantsaltungsort: ZEF, Erdgeschoss, rechter Konferenzraum

 

Sommersemester 2008

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Workshop: Landrechte und Ressourcenzugang in Lateinamerika


Vom 3.-5. Juni 2008 wurde ein aus DFG-Mitteln finanzierter Workshop an der Universidad Autónoma de México (UNAM) zum Thema 'Landrechte und Ressoucenzugang in Lateinamerika' durchgeführt. Teilnehmer waren u.a. neun Wissenschaftler aus insgesamt fünf Fakultäten der Universität Bonn.

Crossing bridges by interdisciplinary research: Bolivian University and Education Ministry representatives visited ZEF

A Bolivian delegation representing the country’s Ministry of Education as well as seven top Universities paid a visit to ZEF and the Interdisciplinary Latin America Center (ILZ) - an institution hosted by ZEF – on April 14. The visitors were guests of the German Academic Exchange Service (DAAD) and especially interested in the interdisciplinary research approach of ZEF and the ILZ.

Contact: Jürgen Boehmer, Managing Director of ILZ, hj.boehmer@uni-bonn.de
 

 

Wintersemester 2007 / 08

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Die Wälder Lateinamerikas im Global Change - Dynamik, Wahrnehmung, Erhaltung

Beginn: 30. November 2007,  Dienstags 14-18 Uhr, 14- tägig

Verantsaltungsort: ZEF, Erdgeschoss, rechter Konferenzraum

Zeit: Dienstag 14-18 Uhr

Ort: ZEF, Erdgeschoss, rechter Konferenzraum

 

Die Hauptthemen dieser Veranstaltung werden sein die natürliche Bewaldung Lateinamerikas,anthropogene Beeinflussung der Wälder (verschiedene Epochen/Faktoren), die Wahrnehmung der Wälder sowie deren Erhaltung

 

Sommersemester 2007

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 Von der Natur zur Ressource - Paradigmen des Naturschutzes in Lateinamerika

Zeit: Mi 14-18 Uhr, 14- tägig

Veranstaltungsort: ZEF (Zentrum für Entwicklungsforschung), Walter-Flex-Straße 3, Erdgeschoss

Beginn: 25. April 2007

Wintersemester 2006/07

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Ringvorlesung: Landrechte und Ressourcennutzung in Lateinamerika

Zeit: Dienstag 18:15 - 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: HS VIII, Hauptgebäude

Beginn: 14.11.2006    

Organisation: Hans Jürgen Böhmer

Sommersemester 2006

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 Hauptseminar: Aktuelle Landkonflikte und Territorialität in Lateinamerika

Zeit: Mi 14-18 Uhr, zweiwöchig

Veranstaltungsort: ZEF (Zentrum für Entwicklungsforschung), Walter-Flex-Straße 3, Erdgeschoss

Beginn: 12. April 2006

Sommersemester 2006

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Ringvorlesung "Lateinamerika !"

 Zeit: Mittwoch von 17:15 - ca. 19 Uhr (incl. Diskussion)

Veranstaltungsort: Großer Hörsaal im Nees-Institut, Nussallee Nr. 4

 Programm:

20. April "Die Entstehung Lateinamerikas. Von der Conquista bis zu den modernen Staaten“ – Prof. Dr. Prem, Altamerikanistik

27. April "Herausforderungen für den Rechtsstaat in Lateinamerika" , Prof. Dr. Herdegen, Institut für Öffentliches Recht

4. Mai "Drogen und Entwicklung in Lateinamerika“ - Dipl.-Ing. Zoll, BMZ

11. Mai "Entwicklungszusammenarbeit mit Lateinamerika aus kirchlicher Sicht“, Dr. Spelthahn, Adveniat

25. Mai "Biologische Invasionen, Störungsregime und Biodiversität in Feuerland“ - Prof. Dr. Böhmer, Geographie

1. Juni "Das Lateinamerikazentrum der Universität Bonn - Quo vadit?" - Prof. Dr. Vlek, ZEF

8. Juni „Befreiungstheologie im Meinungsstreit“- Prof. Müller, Bischof von Regensburg

15. Juni "Biodiversität Lateinamerikas„- Prof. Dr. Barthlott, Nees-Institut Botanik

22. Juni "Gegen Armut und Ausgrenzung in Peru - der theologische Denker Gustavo Gutiérrez“ - Prof. Dr. Schulz, Katholische Theologie

29. Juni "Ordnung und Chaos: Der Regenwald in der Kosmologie der Maya“ - Prof. Dr. Grube, Altamerikanistik

6. Juli "Macht der Grenzen, Grenzen der Macht: Mexiko – USA“ - Dr. Maihold, Stiftung Wissenschaft und Politik

13. Juli „Lateinamerika – unser Partner für akademische Kooperation (Arbeitstitel)“ - Prof. Huber, Vizepräsident des DAAD

 

 

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