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Publikationsprogramm

ISLA – Band 1

2012 – Die globalisierte Apokalypse aus lateinamerikanischer Perspektive

Erscheinungsdatum: September 2017

 

Antje Gunsenheimer / Monika Wehrheim / Mechthild Albert / Karoline Noack (HG.)

2017, 204 S. mit 9 Abbildungen, Euro 40,- D                                                         

Bonn University Press by V & R unipress

ISBN 978- 3-847

1-0685-2

 

2012 erlebte die Welt einen spektakulären Medienhype um einen angeblich im Maya-Kalender vorausgesagten Weltuntergang. Was ist in den Maya-Hieroglyphenschriften diesbezüglich tatsächlich vermerkt? Welchen historischen Hintergrund haben europäische Apokalypse-Vorstellungen? Diesen Fragen geht der Band in Studien aus verschiedenen Disziplinen nach. Darüber hinaus beschäftigen sich die Beiträger mit den Apokalypse-Vorstellungen ausgewählter amerindischer Gesellschaften. Sie beleuchten weiter, wie diese Apokalypse in der modernen mexikanischen Literatur als Metapher aufgegriffen wird. Ein Interview mit dem Maya-Experten Nikolai Grube über die Auswirkungen des Jahres 2012 auf die Maya-Forschung beschließt den Band.

 

 

Ein kurzer Überblick über die Publikation finden Sie hier.

 

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ISLA - Band 2

Border Transgression: Mobility and Mobilization in Crisis


Erscheinungsdatum: Winter 2017

 

Eva Youkhana (Hrsg.)

The volume is a proceeding of the International Conference on „Border Transgressions: Mobility and Mobilization in Crisis”, held in May 7-8 2014, in Bonn University at the Interdisciplinary Latin America Center (ILZ). With an international expert team from Mexico, Ecuador, Switzerland, Spain and Germany it was discussed from an interdisciplinary perspective how notions of belonging are (re)produced and reinforced by the media and how citizenship is enacted by different forms of social, cultural and political mobilizations. In particular, the questions were attended how agency is engendered by the use of media through migrants, how citizens’ participation is connected to socio-material relations and which power asymmetries are reflected within these relations. With the presentation of case studies from European ‘host’ countries different articulations of belonging and ‘acts of citizenship’ were discussed from a translocal and comparative perspective. Additionally, an experimental part of the conference helped to examine which lessons can be learned from methods and concepts in Science and Technology Studies (e.g. from ANT, concepts such as assemblage, enactment) for future research based at the interface between mobility (migration) and social mobilization.

Einen kurzen Überblick über die Publikation finden Sie hier.

 

 

 


 


ISLA - Band 3

 

Narcotráfico y narcocultura en América Latina -
Drogenhandel und “Narkokultur” in Lateinamerika


Antje Gunsenheimer und Monika Wehrheim (Hrsg.)

Drogenhandel in und aus Lateinamerika ist weit mehr als der Handel mit einer illegalen Ware. Zweifellos haben die Aktivitäten der narcotraficantes weitreichende Konsequenzen für die Staaten und die Gesellschaften, in denen sie ihr Geschäft betreiben. Die Zivilgesellschaft ist bedroht, Politiker und Polizei scheinen auf verlorenem Posten zu stehen oder sind von den Kartellen gekauft. In Mexiko wechselte eine ganze Polizeieinheit die Fronten und ging im berüchtigten Kartell der Zetas auf. In der Politikwissenschaft macht in diesem Zusammenhang das Schlagwort vom failed state die Runde. Aber, der narcotráfico geht einher mit der Herausbildung einer ganz eigenen Kultur, der narcocultura, die einerseits die Gewalt- und Kriminalitätsphänomene kritisch reflektiert, andererseits z.B. in narcocorridos zu einer Verherrlichung und Heroisierung der Drogenbosse beiträgt.
Im Sammelband, der auf einer an der Universität Bonn durchgeführten Ringvorlesung basiert, werden die verschiedenen Aspekte der lateinamerikanischen Drogenproblematik aus interdisziplinärer Perspektive beleuchtet. Beiträge aus Kultur- und Literaturwissenschaft sowie der Ethnologie, Politologie, Soziologie, Altamerikanistik und Religionswissenschaft ebenso wie aus der Biodiversitätsforschung und den Rechtswissenschaften entwickeln je eigene Fragestellungen und geben zudem einen Einblick in unterschiedliche wissenschaftliche Analysemethoden.


Mit Beiträgen von Markus-Michael Müller (FU Berlin), Charlotte Steinweg (Universität Bonn), Clara Omland (ILZ, Universität Bonn), Michael Schulz (ILZ, Universität Bonn), Adrián Herrera Fuentes (Universität Köln), José Luis Rocha (Universität Marburg), Pablo Campos Recalde (Universität Bielefeld), Mark Münzel (Universität Marburg), Eric Javier Bejerano Vargas (Universität Bielefeld), Jasmin Temelli (Universität Düsseldorf).



 

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